GRÜNDER:ZEIT | Zeit für Gemeindegründung

Die Zukunft der Gemeinde ist bunt.

BEFG will Gemeindegründung intensiv fördern

Generalsekretär: „Kulturwandel, um Experimente zu ermöglichen“

Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) wird die Gründung neuer Gemeinden in den kommenden Jahren intensiv fördern und das Anliegen 2014 zum Jahresthema machen. Dies hat das Präsidium des Bundes in seiner Mai-Sitzung unmittelbar vor der Bundesratstagung in Kassel beschlossen. Christoph Stiba, BEFG-Generalsekretär, hob hervor, der Bund brauche einen Kulturwandel, der Experimente ermögliche: „Die Zukunft der Gemeinde ist bunt. Wir brauchen neue Ausdrucksformen der Gemeindearbeit, um die bestehenden Gemeinden zu fördern und zukunftsfähig zu machen.“ BEFG-Präsident Hartmut Riemenschneider betonte, neu gegründete Gemeinden hätten ein besonderes evangelistisches Potenzial: „Deshalb wollen wir, dass der Bund Gründerpersönlichkeiten einen attraktiven Rahmen bietet.“ Joachim Gnep, dessen Amtszeit als Mitglied des Präsidiums in diesem Monat endet und der den Dienstbereich Mission ab 1. Oktober 2013 leiten wird, zeigte sich begeistert, in seinem künftigen Amt „diese wichtige Zukunftsaufgabe der Kirche mitgestalten“ zu können. 

Ausgangspunkt der Beratungen des Präsidiums war ein Vortrag von Klaus Schönberg, der seit dem Sommer 2012 als Referent für Gemeindegründung im BEFG arbeitet. Schönberg stellte heraus, früher sei es für Bundesgemeinden üblich gewesen, Tochtergemeinden zu gründen: „Heute führt eine gewisse spirituelle Erschöpfung dazu, dass dies kaum noch geschieht.“ Schönberg stellte dem Präsidium gemeinsam mit seinem Kollegen Gunnar Bremer aus dem Dienstbereich Mission Ziele und Maßnahmen für eine Gemeindegrün-dungsstrategie vor. So sollen bis 2017 Gründerpersönlichkeiten besonders gefördert und mehrere Gemeinden mit „Leuchtturmcharakter“ gegründet werden: „Wenn wir zeigen, dass Gemeindegründung im Bund funktioniert, dann inspiriert das auch andere“, so Schönberg. Das Präsidium stellte sich einmütig hinter diese Pläne und würdigte die strategische Vorarbeit des Referats für Gemeindegründung ausdrücklich. BEFG-Generalsekretärin Regina Claas zeigte sich erfreut über die Entwicklungen: „Mit der Berufung von Klaus Schönberg ist 2012 bei diesem wichtigen Thema eine neue Dynamik entstanden. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.“ 

Weitere Informationen zum Thema Gemeindegründung im BEFG finden Sie im Internet unter www.gemeindegruenden.de. 

Kassel, 9. Mai 2013 / Dr. Michael Gruber

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